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 Fahrradgeschichte

Eine der gröten Entdeckungen in der Menschheitsgeschichte war zweifellos die des Rades. Diese Entdeckung blieb dem 1785 geborenen Freiherr Karl-Friedrich von Drais vorbehalten. Am 12.01.1818 erhielt Drais sein Patent auf die Draisine. Sein 1817 zunächst vielbelächeltes Laufrad entwickelte sich in den folgenden Jahren bis hin zum heutigem suprerleichten Sportrennrad.

Draisine Erfinder

Der am 29. April 1785 geborene Freiherr Karl-Friedrich von Drais entstammte einer begüterten Karlsruher Familie. Drais war immer ein Sonderling, seine Neigungen lagen auf dem Gebiet der Mechanik. Es war sein Denken und Streben, Maschinen oder Wagen zu erfinden, die lediglich durch die Muskelkraft des Fahrenden in Betrieb gesetzt und gelenkt werden konnten. Im Jahre1817 trat Drais mit seiner einspurigen Laufmaschine an die Öffentlichkeit, für die er am 12.01.1818 ein Patent erhilt.

Drais wollte mit seinem als " Veloziped" bezeichneten Fahrzeug den Verkehr revolutionieren. Drais rechnete mit allem, nur nicht mit dem Unverständnis und Spott seiner Mitmenschen. Um die Abneigung gegen Drais zu verstehen, muß man den Zustand der damaligen Straßen in Betracht ziehen, auf denen oft sechs und mehr Pferde nötig waren, um einen einzigen Postwagen aus dem Dreck zu ziehen. Drais bewies, daß seine Laufmaschine tatsächlich eine Hilfe darstellte.Am 10. Dezember 1851 starb der geniale Erfinder Drais in einer armseligen Mansarde in Karlsruhe. Erst später erinnerte man sich wieder des Erfinders Drais: Am 24. September 1893 wurde in Karlsruhe unter großer Anteilnahme der Radfahrverbände und der Bevölkerung für Drais ein Denkmal enthüllt.